Die vier Lernmethoden

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Behaviorismus:

Bei der Lerntheorie – Behaviorismus werden die Lerner als ein Schwarzes Box angesehen. Die Gehirne der Lerner funktionieren wie ein Schwarzes Box, das die von den Lehrern erhaltenen Informationen bzw. Wissen im Gedächtnis behalten.  Auswendig zu lernen spielt bei Behaviorismus eine wichtige Rolle. Die Lehrer regen die Lerner an, sich neue Kenntnisse anzueignen, indem sie direkt den Lernenden mitteilen, was richtig oder was falsch ist. Und durch die Prüfung, meistens in Form von Klausur, stellen die Lehrer fest, ob die Lernende die im Kurs erfahrene Inhalte wirklich verstanden haben.  Aber das Problem liegt darin, es solche Möglichkeit gibt, dass die Lernende die Kenntnisse nicht intensiv begriffen haben und nur auf der Art und Weise ähnlich wie „Kopien“ sie im Kopf Aufbewahrt haben. Wenn sie die Prüfungen bestanden hätten, würden sie die gelernten Inhalte einfach hinter den Kopf werfen. Während des Lernprozess basiert auf Behaviorismus, scheinen die Kommunikation und Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden nicht der Rede wert zu sein.

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Kognitivismus:

Anders als der Behaviorismus spielt der Lerner hier eine Rolle genauso wie ein Computer. Zuerst muss er die Information vom Außen, von den Lehrenden, erhalten. Dann sollen diese neuen Kenntnisse in seinem Kopf „verdaut“ und behalten werden. Bei diesem Prozess handelt es sich mehr um ein intensives und tiefgreifendes Verständnis, als um das einfache Speichern. Die Lehrer sollen den Prozess kontrollieren und dabei helfen, um die Lernenden in die Lage zu versetzen, das neue Wissen richtig fassen zu können.

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Konstruktivismus:

Bei dieser Methode wird auf die Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden einen großen Wert gelegt. Es reicht für die Lerner jetzt nicht aus, die erhaltene Inhalten zu verstehen oder zu speichern. Sie müssen das Neue Wissen mit seinen eigenen alten bzw. schon im Kopf vorhandenen Kenntnisse (emotionale Interaktionen mit den Anderen oder basiert auf kulturellem Hintergrund) in Beziehungen zu bringen, um eine neue Struktur zu erstellen oder die vorliegende Struktur entsprechend umzubauen. Bei dieser Lernmethode ist die Lernumgebung nicht unveränderlich geblieben. Der Kurs lässt sich in einem Klassenzimmer, einer Bibliothek, einem Theater oder einem Museum stattfinden. Hinzu kommt sind die Lerner selbst für ihr Lernen verantwortlich. Die Lehrer werden nur den Lernprozess fördern und die neue Kenntnisse einführen und nicht sie so genau möglich erklären. Es gibt dabei weder absolut Richtigkeit noch Unrichtigkeit.

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Konnektivismus:

Die Methode – Konnektivität ist im Vergleich mit den obigen Methoden relativ komplex. Dabei bezieht sie sich nicht nur auf die Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden, sondern auch auf den Austauschen zwischen Mitschülern. Jede Einzelne funktioniert wie eine Sendung, die die von ihnen erarbeiteten Kenntnisse ausstrahlt und gleichzeitig die Inhalte von anderen erhält. Dieser Prozess basiert auf unterschiedlichen Medienmitteln (Zum Beispiel: Internet, Blog, soziale Netzwerk, Facebook und so weiter, nicht mehr auf eine festige Lernumgebung beschränkt). Die Lehrende spielt dabei eine Rolle gleich wie ein Reiseleiter, wenn wir den Lernprozess als eine „Reise nach etwas Unbekanntes“ betrachtet. Sie braucht nur uns die Richtung und die „Routine“, zu geben, nach dem wir das Wissen anstreben können. Außerdem können wir bei dieser Reise unseren Gefühlen und Gedanken mit den anderen teilen. Jede hat seine eigene durch Konstruktivismus erstellte Wissensstruktur mit den anderen teilen, was die wechselseitige bzw. gegenseitig Ergänzungen von erarbeiteten Kenntnisse ermöglichen ermöglicht. Auf diese Art und Weise wird das Lernen leben interessanter und effizienter sein.

 

Quelle: http://elearningblog.quantz-moeller.de/visualisierung-von-lerntheorien/

 

 

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